Freiwillige Stützpunkt II Feuerwehr Althofen

Die Feuerwehr Althofen wurde im Jahr 1884 gegründet. Die erste Motorisierung erfolgte im Jahr 1920 durch Alois MARTL. Es handelte sich um einen Opel-Lkw und eine Rosenbauer-Spritze. Weitere Rüstwagen (Daimler) folgten in den Jahren 1928 und 1932. 1938 wurde die Feuerwehr Althofen in die Deutsche Löschpolizei unter Wehrführer Ing. Heinrich PIRKER eingegliedert. Im Jahr 1942 war es notwendig 2 neue Löschfahrzeuge (LF-8 und LF-15) anzuschaffen.

Unter Kommandant Leopold EBENBERGER wurde nach viel Planungs- und Verhandlungsarbeit 1957 begonnen, das neue Rüsthaus zu bauen, welches nach 4jähriger Bauzeit übergeben werden konnte. Der damalige Kommandant Karl SMOLLE übernahm das um 1.873.126,- Schilling erbaute Rüsthaus als Hausherr. Die Eigenleistung der Kameraden bei diesem Rüsthausbau war damals schon enorm, so hatte zum Beispiel Kamerad Heinrich PIRKER die gesamte Elektroinstallation kostenlos durchgeführt.

1959 wurden ein Löschfahrzeug und ein Mannschaftsfahrzeug angeschafft. Kurz nach der Eröffnung der damals neuen Feuerwache wurde dann der lang ersehnte erste Tankwagen (Steyr 586) angekauft und in Betrieb genommen. In den weiteren Jahren wurden dann ein Kleinlöschfahrzeug (Pinzgauer), ein weiterer Tankwagen (Steyr 790), ein neues Löschfahrzeug LF-8 (Unimog) inkl. Rettungsschere sowie ein Mannschaftstransporter (MTF) angeschafft.

Der geographisch günstige Standort und der hohe Ausrüstungs- und Ausbildungsstand der Feuerwehr waren die Hauptgründe dafür, dass die Feuerwehr Althofen 1964, als man das 80-Jahr-Jubiläum feierte, zur Stützpunktfeuerwehr II erklärt wurde.

Im Jahre 1982 wurde dank finanzieller Unterstützung der Gemeinde und Spenden der bis heute in Verwendung stehende Kameradschaftsraum zu einem gemütlichen Schulungsraum und Treffpunkt für die Kameraden ausgebaut. 1984 feierte die Freiwillige Stützpunkt II Feuerwehr Althofen ihr 100-Jahr-Bestandsjubiläum und man konnte zu diesem Feiertag auch dern Tankwagen Steyr 690 (TLF-A 2000) einweihen. Im Jahre 1993 wurde das Rüstlöschfahrzeug (RLF-A 2000) mit neuer Rettungsschere und technischer Ausrüstung in Dienst gestellt.

Im Jahr 2001 wurde die DLK-24 und 2002 der TLF-A 4000 in Betrieb genommen. Am 7. Mai 2006 wurde nach einjähriger Bauzeit die neue "Feuerwache Althofen" seiner Bestimmung übergeben.

Im September 2006 fand die offizielle in Dienststellung und Übergabe des neuen Katastrophenschutzfahrzeuges des Bezirkes St. Veit/Glan (MZF-A) statt. Im Jänner 2007 wurde der Benützungs- und Betriebsvertrag zwischen dem Kärntner Landesfeuerwehrverband und der Stadtgemeinde Althofen unterzeichnet. Neben dem zentralen Kat-Mittel-Lager in Klagenfurt wurde damit in Kärnten ein weiterer Standort mit entsprechender Ausrüstung für den Ernstfall bereitgestellt.

Nach mehr als 21 Jahren Dienstzeit, wurde am 13. Juli 2008 ein neues Mannschafts- bzw. Kommandofahrzeug (MTF-A) angekauft. Die Stadtgemeinde Althofen hat das 130.-Jahr-Jubiläum am 26. Juli 2014 mit einer zukunftsweisenden Investition in die Sicherheit der Bevölkerung von Althofen und Umgebung i.H.v. € 457.000,- (inkl. einem Förderbeitrag des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes i.H.v. € 88.000,-) in besonderer Weise gekrönt - mit Stolz und Freude konnten die Althofener Florianijünger aus den Händen von Bürgermeister OSR Dir. Manfred Mitterdorfer den Schlüssel für das neue schwere Löschfahrzeug Allrad (kurz SLFA) entgegennehmen.

Das neue Fahrzeug wurde als Ersatz für das Tanklöschfahrzeug TLF-A 2000 (Steyr 690) angeschafft, welches seit 1984 bei unzähligen Einsätzen einen wertvollen Dienst erwiesen hat, aber den technischen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Um dieses Fahrzeug auch in Zukunft sinnvoll zu nutzen, hat die Feuerwehr gemeinsam mit der Stadtpfarre die Idee „geboren“, das Fahrzeug einem sozialen Zweck zuzuführen. Die Stadtgemeinde Althofen unterstütze das Ansinnen von Feuerwehr und Pfarre sofort und fasste den einstimmigen Beschluss, das alte Tanklöschfahrzeug TLF-A 2000 (Steyr 690) der Feuerwehr in Vareš zu spenden.

Um die Einsatzfähigkeit der Drehleiter aufrechtzuerhalten, wurde das Fahrzeug und der gesamte Aufbau im Jahr 2016 einer Generalsanierung unterzogen. Die Stadtgemeinde Althofen wendete dafür rund € 160.000,- auf.

Heute ist die Feuerwehr Althofen aufgrund ihrer technischen Ausrüstung und Schlagkraft die zweit größte Feuerwehr im Bezirk St. Veit/Glan und weit über die Grenzen hinaus bekannt. Im Durchschnitt verzeichnet man im Jahr rund 200 Ausrückungen. Diese Ausrückungen beinhalten Brandeinsätze, technische Einsätze und Hilfeleistungen aller Art.

Im Einsatz leisteten die Mitglieder jährlich rund 2.000 Stunden, insgesamt ca. 12.000 Stunden. Im Durchschnitt wurden so rund 35 Minuten pro Tag und aktiven Mitglied ehrenamtlich erbracht. Diese freiwillige Gesamtleistung für die Althofener Bevölkerung entspricht einen Finanzwert i.H.v. rund € 605.000,-. Der Mannschaftsstand beträgt derzeit 57 aktive Mitglieder, darunter 4 Frauen, und 12 Altkameraden.

Die Feuerwehr zählt auch als ein wichtiger Kulturträger in der Stadtgemeinde Althofen. Die jährliche Abhaltung eines Balles und eines Sommerfestes, die ehemalige Mitwirkung bei der Faschingssitzung sowie die aktive Teilnahme bei offiziellen Veranstaltungen der Stadtgemeinde sind dafür als Beispiele zu nennen. Dem Thema Brandschutzerziehung wird nicht nur in der Volksschule und Kingergarten Rechnung getragen sondern auch bei verschiedenen Brandschutzvorführungen.

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Tamm ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg mit etwa 12.500 Einwohnern. Damit ist Tamm die größte nichtstädtische Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg. Sie ist direkter Nachbarort von Ludwigsburg und gehört zur Metropolregion Stuttgart. Seit 1984 besteht die Partnerschaft zwischen der Stadtgemeinde Althofen und der Gemeinde Tamm.

Sowohl damals als auch heute machten bzw. machen die freundschaftlichen Beziehungen der Feuerwehren Tamm und Althofen einen essentiellen Teil dieser Partnerschaft aus. Nicht nur die Veranstaltungen wie das Fleckafest in Tamm, Feuerwehrball oder Feuerwehrfest in Althofen veranlassen die Feuerwehrmitglieder laufend 600 km in die Partnergemeinde zu reisen, sondern es finden auch Privatbesuche der Feuerwehrangehörigen mit Familie statt.

Über die gegenseitige Gastfreundschaft freut man sich immer wieder aufs Neue. Wir bemühen uns gegenseitig um die Aufrechterhaltung dieser besonderen Kameradschaft über Grenzen und Generationen hinweg.

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